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Mantua
Eine sehr alte Stadt, die ihren Ursprung in der Zeit der Etrusker hat und zu voller Blüte in der Zeit der Stadtstaaten und vor allem unter der langen Herrschaft der Familie Gonzaga (1328 – 1707) gelangt.
Auf die Zeit der Stadtstaaten und auf die kurze Zeit unter der Familie Bonacolsi gehen einige wichtige Werke zurück, wie der Bonacolsi Palast, der "Palazzo della Podestà" der "Palazzo della Ragione" und die Kirchen San Lorenzo (la "Rotonda") und des "Gradaro".
Das Symbol der Herrschaftsfamilie Gonzaga ist der Herzogspalast, einer der größten und bis ins Detail ausgearbeiteten Regierungspaläste Italiens, mit 500 Zimmern, zahlreichen Plätzen, Höfen und Gärten.
"Eine Stadt in Form eines Palastes" diese zutreffende Definition von Baldassarre Castiglioni spiegelt am besten die Idee der Faszination und der Eindrücke, die Mantova fähig ist zu geben, wieder. Klein und gut durchdacht ist Mantova vor allem eine originelle Mischung aus Geschichte und Kunst.
Die Stadt gibt sich dem Besucher gegenüber hauptsächlich wie eine Schatztruhe, die weltberühmte Namen mit wertvollsten Werken zu füllen verstanden haben: um nur einige zu nennen, waren da Mantegna, Pisanello, Giulio Romano, Leon Battista Alberti, und zahlreiche andere Künstler, Maler und Städteplaner, die zu seiner undiskutablen kulturellen Würde beigetragen haben.
Schätze hat Mantova sehr viele und alle werden mit Sorgfalt und Liebe aufbewahrt: Museen, Paläste der herrsche, die das politische Schicksal der Stadt entschieden, Kirchen und Synagogen, historische Stellen, die mit Episoden aus der Vergangenheit verbunden sind, Pinakotheken, beeindruckende Fleckchen, enge Gassen, Straßen und kleine Plätze, die mit Backsteinen ausgelegt sind.
DAS HAUS MATEGNAS: heute ist es Sitz von Ausstellungen. Das Haus wurde 1476 erbaut und bis 1496 von dem Künstler bewohnt, der die Inneneinrichtung entworfen hat.
SCHLOSS S. GIORGIO: es entstand 1395 als Verteidigungsbefestigung, wurde 1459 zu Wohnzwecken von Fancelli umgebaut. Die Inneneinrichtung war von Mantegna.
PALAZZO DELLA RAGIONE: 1250 errichtet, um Sitz des Gerichtshofes zu werden. Die später hinzugefügten Bogengänge beherbergten den Markt.
DER HERZOGSPALAST: die Gonzaga verbanden die 500 Zimmer und 15 Innenhöfe des Palastes mit Korridoren und Durchgängen und machten ihn somit zum prunkvollsten seiner Zeit.
GALLERIA CIVICA D’ARTE CONTEMPORANEA: Sie stellt 600 Gewinnerwerke des “Premio Suzzara die Arte Figurativa“ aus. Unter den Autoren R. Birolli, R. Guttuso, T. Cascella.
BASILIKA VON S. ANDREA: sie ist entworfen von L.B. Alberti. Errichtet in drei Jahrhunderten und 1772 fertiggestellt. Hier werden die heiligen Vasen mit dem Blut Christi aufbewahrt.
DER DOM: neuklassisch, errichtet 1762, ist er besonders mit der Figur von S. Luigi Gonzaga verbunden. Hier sind die Überreste der Mutter des Heiligen aufbewahrt.
ROTONDA DI SAN LORENZO: erbaut 1082 wird sie 1579 geschlossen und von den umliegenden Gebäuden verdeckt. 1906 wird sie wieder entdeckt und ist seit dem nationales Monument.